Unternehmensinhaber und deren Manager sind für die Art der Führung im Unternehmen verantwortlich. Dabei bleiben einige in der traditionellen Führungsrolle hängen. Dies muss nicht unweigerlich bedeuten, dass diese Unternehmen sich nicht am Markt behaupten können. Das Überleben ist jedoch eher in Gefahr. Unternehmen sollten in Ihrem Unternehmen auch moderne Führungsstile zulassen und Raum zur Entwicklung lassen. Dass wir heute Führungskräfte haben, die nicht führen können liegt nicht an den Führungskräften selber. Führungskräfte werden nicht geboren. Führungskraft wird man. Dabei stellt sich sehr bald eine Gewöhnung ein und die Angst breitet sich aus, den Job wieder verlieren zu können, wenn es jemand anderes besser macht. Führungskräfte brauchen eine Lern- und Entwicklungsbereitschaft die sich ständig erneuert. Eine erfolgreiche Führungskraft hört nie auf sich weiterzubilden.

Erfolgreiche Führungsrollen:

Entrepreneur

(Unternehmer im Unternehmen)

Von dem Entrepreneur wird erwartet, dass unternehmerisch gehandelt wird. Das bedeutet denken und handeln wie ein Unternehmer. Dies wiederum orientiert sich an den Regeln, Vorgaben und Zielen des Managements oder Inhaber des Unternehmens.

Leader

(Leadership)

Ein Leader erhält umfangreiche Akzeptanz von den Mitarbeitern und Managern. Bei Ihm steht die Kommunikation im Vordergrund und er beeinflusst sein Team positiv in den Verhaltensweisen, Einstellungen und Handlungen die, die Zielerreichung ermöglichen.

Coach

(Trainer)

Der Coach hat hohe Soziale- und Fachkompetenzen und unterstützt aktiv bei der persönlichen Weiterentwicklung der Mitarbeitenden.

Negative Führungsrollen:

Experte

(Besser wie er kann es keiner)

Der Experte weiß es meistens besser. Ist eine Führungskraft Experte in seinem / ihrem Gebiet und kann dieses Wissen nicht an sein Team delegieren, entsteht kein wirkliches Entwicklungspotential im Team. Denn wer selbst durchführt, führt nicht.

Erfüllungsgehilfe

(Wer führt hier denn wirklich)

Er erfüllt die Arbeit eines Assistenten. Mitarbeiter delegieren Aufgaben zurück und der Führende verliert sich letztendlich an den Aufgaben.

Missionar

(Predigen ist das Ziel)

Der Missionar predigt ohne die Lösung oder den Weg zum Ziel zu kennen. Oft tut er so als wisse er ihn, doch letztendlich endet es in ständigen „Predigen“ und Erfolge stellen sich selten ein.

Therapeut

(Einfach zu lieb für die Welt)

Er ist fürsorglich, bemüht um soziale belange. Letztendlich scheitert der Therapeut mit seiner Zielerreichung, denn er sieht in seiner Hauptaufgabe in dem Weg und nicht das Ziel.

Gewaltherrscher

(Ein unscheinbares Monster)

Er sagt oft Sätze wie diese: „Ich bin der Beste“ „Ohne mir geht’s hier bergab“ „Mein Wissen ist einzigartig / unersetzbar“ Die Hauptbeschäftigung ist, sich über andere zu beschweren. Eigene Fehler sind eher selten oder gar nicht das Thema. Gründe werden immer woanders gesucht. Er übernimmt nicht gerne die Verantwortung. Wann immer eine Entscheidung ansteht, sollen das andere machen. Aber Achtung, tägliche Kleinigkeiten werden in großer Menge und sehr auffällig als Verantwortungsvolle Aufgaben kommuniziert. Ihm ist wichtig, Aufmerksamkeit zu erwecken, da Kollegen und Vorgesetzte davon leicht geblendet werden. Beim Gewaltherrscher ist auch sehr auffällig, er sucht Ihre Nähe oder Freundschaft solange Sie für Ihn wichtig bist. Sobald dies aber nicht mehr der Fall ist, übergeht, erniedrigt oder schließt er Sie aus seinem Umfeld aus.