Gemeinsam die Stadt gestalten.

Bürgerbeteiligungen sollten schon vor einem Projekt durchgeführt werden.


»Bürgerbeteiligung«

Wo macht eine Beteiligung Sinn?

Politischen Entscheidung in der Gemeinde können beeinflusst werden, indem sie im Vorfeld ihr Wissen, ihre Einschätzungen, Vorschläge und Bewertungen an politische Mandatsträger herantragen. 

Im Baurecht ist die Bürgerbeteiligung vorgeschrieben, doch diese sollte sich nicht nur auf das Bauen Reduzieren. Dies sind zum Beispiel: Fragen zur Mobilität, Freizeit, Stadtentwicklung, Problem-Bewältigung und vieles mehr.

»Zum Mitmachen motivieren«

Es kommt nicht auf die Teilnehmermenge an!

Ein voller Gemeindesaal mit mehreren Hundert Teilnehmern ist nicht förderlich für eine echte Beteiligung. Viele fühlen sich auf solchen Veranstaltungen nicht wohl und es ist am Ende immer die gleichen die sich hier richtig beteiligen. Ein Querschnitt der Bürgerschaft ist das dann nicht.  

Förderlich sind mehrere, kleine Gruppen und in lockerer Runde und das Einführen eines Bürgerrates. Also aus dem Kreis der Teilnehmer wird ein Sprecher gewählt der die Meinungen und Empfehlungen der Gruppe vertritt. 

»Bürgermeister vor Ort«

Der Beginn vieler Projekte

Die Veranstaltungsreihe "Bürgermeister vor Ort" eignet sich perfekt als Vorläufer zur Bürgerbeteiligung und Projektumsetzung. Dafür sollten auch Fragen aus der Stadtverwaltung in Richtung der Einwohner vorformuliert werden. 

  1. Fragen vom Oberbürgermeister an den jeweiligen Stadtteil auf der Agenda/Einladung formulieren
  2. Fragen der Bürgerinnen und Bürger mit in den Fachbereich der Stadtverwaltung oder Gemeinderat mitnehmen.
  3. Gegebenenfalls Projekte formulieren und Bürgerbeteiligungen planen.